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PRAXIS GIANNAKIS
Dr. Med. Alexander Giannakis
Sehr geehrte Interessenten,
„Praxis Giannakis – wohlwollend kompetent“, unter diesem Motto bieten mein Team und ich Hilfe zur Förderung psychischer Gesundheit an. Dabei steht dieser Slogan für Freundlichkeit und Korrektheit als Schlüsselwerte der Behandlung. Die Praxis hat eine Spezialisierung auf Depressionen. Gleichwohl können auch Menschen mit anderen psychischen Erkrankungen hier kompetent behandelt werden.
Außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten werden auch Termine nach Vereinbarung angeboten.
Neben meiner Muttersprache Deutsch spreche ich auch fließend Englisch und Griechisch (Ελληνικά).
Mit besten Grüßen
Dr. med. Alexander Giannakis
Aktuelles
21. Oktober 2024
Auflistung verbleibender geschlossener Tage 2026
1. April 2024
Sondertermine nach Vereinbarung
1. Dezember 2023
Aktuelle Leistungszeiten
Videosprechstunde
Bis zu einem gewissen Grad kann eine Videobehandlung eine Ressourcen-schonende Alternative zum persönlichen Gespräch darstellen. In meiner Praxis werden einschlägige Termine zu festen Zeiten, aber auch nach Bedarf, angeboten.
Unser Team

Dr. med. Alexander Giannakis
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Annika Momber
Medizinische Fachangestellte

Silke Patalas
Medizinische Fachangestellte

Dimitra Chantzaridou
Medizinische Fachangestellte
Monique Hebestadt
Medizinische Fachangestellte
Dijle Kahraman
Auszubildende
Fragen und Antworten
- Was ist der Unterschied zwischen einem Psychiater und einem Psychologen?
Der Unterschied entspricht etwa dem eines Dachdeckers und eines Schornsteinfegers. Beide arbeiten auf dem Dach, haben jedoch verschiedene Berufsausbildungen hinter sich. So hat der heutige Psychiater, vor seiner Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Humanmedizin studiert. Übrigens bedeutet das „-iater“ (griechisch iatros) „Arzt“, so wie auch der „Pädiater“ ein Kinderarzt ist. Der Psychologe hat Psychologie studiert und arbeitet im Gesundheitswesen häufig als psychologischer Psychotherapeut. In der Arbeitsweise darf der Psychiater, also der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, neben Gesprächen auch Labor-/Apparate-Diagnostik und Arznei verordnen, während der Psychologe als Psychotherapeut ausschließlich Gespräche anbietet – dafür, im Rahmen der Einzeltherapie, grundsätzlich sehr viel häufiger und länger.
- Kann ich bei Ihnen Psychotherapie machen?
Grundsätzlich biete ich keine Einzelpsychotherapie an, da ich bei meinem psychiatrischen Versorgungssitz keine Kapazitäten dafür habe. Die Gruppenpsychotherapie scheint der Einzelbehandlung nach bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen jedoch nicht unterlegen zu sein. Die hiesigen halboffenen, regelmäßigen und störungsverwandten Gruppen bestehen in der Regel aus etwa neun Patienten. Aus Gründen des Leistungsvolumens der gesetzlichen Krankenkassen kann ich leider nur eine quartalsweise „Stabilisierungsgruppe“ anbieten („psychotherapeutische Grundversorgung“). Haben Sie Interesse an einer Gruppenbehandlung? Lassen Sie sich doch gerne als Interessent eintragen.
- Was ist der Unterschied zwischen einem Neurologen und einem Psychiater?
Der Neurologe ist Facharzt für Neurologie und behandelt daher das Nervensystem, eher wie ein Internist, als Organ. Typische von ihm behandelte Krankheitsbilder sind zum Beispiel Epilepsien, Multiple Sklerose, Neuropathien und Parkinson-Syndrome. Der heutige Psychiater ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und behandelt daher beeinträchtigte seelische Vorgänge, dies allerdings möglicherweise auch mit Arznei. Psychische Krankheiten mit am ehesten starker hirnorganisch-biologischer Ursache wie Alzheimer, Intelligenzminderung und Autismus können von ihm auch behandelt werden. Die Grenzen zwischen Psychiatrie und Neurologie können mitunter fließend sein.
- Kann ich bei Ihnen neurologisch behandelt werden?
Grundsätzlich biete ich als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie keine fachneurologische Behandlung an. Gleichwohl verfügt der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie über neurologische Kenntnisse durch seine fünfjährige Facharztausbildung, die sich ein Jahr lang in der Neurologie abspielt, sowie durch sein Medizinstudium. Sofern erforderlich, erfolgt eine körperlich-neurologische Untersuchung. Dies allerdings im Rahmen der Behandlung auf psychiatrischem Gebiet (s. „Was ist der Unterschied zwischen einem Neurologen und einem Psychiater?“).
- Nehmen Sie noch neue Patienten an?
Mit Ausnahme einer geplanten hiesigen rTMS-Behandlung (repetitive transkranielle Magnetstimulation) besteht inzwischen ein allgemeiner Aufnahmestopp, um die Versorgung der hohen Zahl an Bestandspatienten sicherzustellen. Zu meinem sehr großen Bedauern ist in Deutschland die ambulante fachpsychiatrische Versorgungssituation in vielen Fällen eine Zumutung.
- Vergeben Sie auch nötigenfalls kurzfristig Termine bei Bestandspatienten?
Bei dringendem Bedarf wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail (s. Kontakt) an meine Praxis, damit wir Ihnen rasch einen außerordentlichen Termin anbieten können und Sie möglichst wenig warten müssen. Dies ist angenehmer, als wenn Sie ohne Termin kommen.
- Wie nehme ich am besten zu Ihnen Kontakt auf?
Wir raten Ihnen zu einer Kontaktaufnahme per E-Mail. Die Telefonleitung ist, trotz technischem Freizeichen, sehr häufig besetzt.
- Machen Psychopharmaka nicht abhängig?
Die allermeisten der gängigen Psychopharmaka machen nicht abhängig. Potenziell Abhängigkeit erzeugende Psychopharmaka, wie Benzodiazepine (namentlich besonders allgemein bekannt wäre z.B. das „Valium“(R)), verschreibe ich grundsätzlich zurückhaltend und immer nur mit Aufklärung über das Abhängigkeitsrisiko. Psychopharmaka sind aber ein bunter „Blumenstrauß“ (so gibt es u.a. Antidepressiva, Stimmungsstabilisierer, Antipsychotika). Antidepressiva machen übrigens grundsätzlich nicht abhängig. Stoffgebundene Abhängigkeit wird in der Psychiatrie unter anderem definiert durch die Merkmale starkes Verlangen, Vernachlässigung anderer Dinge für die Substanz, Verlust der Kontrolle über die Einnahme und notwendige Dosissteigerung im Langzeitverlauf zum Erreichen derselben Wirkung. Gleichwohl kann es zu „Absetzerscheinungen“ kommen, wenn die Einnahme von Antidepressiva abrupt beendet wird, z.B. grippeartige Krankheitsgefühle. Daher sollten Antidepressiva, bis auf manche Ausnahmen, nur ausschleichend beendet werden – und dies grundsätzlich nur nach einer ganzen Zeit guter psychischer Stabilität. Es sei denn es gibt z.B. andere medizinische Gründe.
- Stellen Sie ein?
In unserem Wachstumsprozess sind wir in der Tat dabei unser Team zu erweitern. Daher sind wir gegenwärtig in der Lage zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten (Geschlecht egal) anzustellen. Aussagekräftige Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an info@praxis-giannakis.de.
